Der XO, eigentlich für Entwicklungsländer konzipiert und von Firmen wie Google mit Millionen Dollar an Spendengeldern entwickelt soll laut dem Unterrichtsministerium auch an Österreichischen Schulen ausprobiert werden. Geht es nach OLPC Austria Obmann Aaron Kaplan sollen ab Anfang 2008 rund 100 Kinder in vier Volksschulklassen ihren eigenen Laptop zum Lernen bekommen.
Der derzeit noch zwischen 188 und 208 Dollar kostende XO soll bei uns in Österreich eingesetzt werden um die Entwicklungsländer zu überzeugen den XO zu kaufen (“Aber wenn Entwicklungsländer sehen, dass es in entwickelten Ländern klappt, dann sind sie überzeugt, dass es gut sein muss.”) und um zu zeigen das wir auch mal Early Adopter sein können (“Der XO ist kein normaler Laptop sondern ein revolutionäres Bildungswerkzeug. Es ist großartig, dass wir als eines der ersten Länder testen, wie diese Geräte unsere Bildungssituation nachhaltig verbessern können.”). Solange es den Kindern beim lernen hilft ist ja nichts schlechtes dran, und wenn unser reiches Land mehr als 147 € springen lässt ist auch den Entwicklungsländern ein wenig geholfen.