Tag Archive for 'linux'

Grub nach Windows Installation wiederherstellen

Für den (ganz sicherern) Fall das ich es wieder brauche: Wie stell ich Grub nach einer Windows Installation wieder her

Synaptics Touchpad Tapping unter Linux deaktivieren

Als Laptopuser unter Linux habe ich das altbekannte Problem das wenn ich etwas auf der Tastatur tippe und am Touchpad ankomme ein Klick ausgelöst wird. Aber es gibt eine recht einfache Lösung um das Tapping zu deaktivieren wenn man auf der Tastatur tippt.

Mach zuerst eine Sicherungskopie von /etc/X11/xorg.conf, danach öffne die Datei mit einem Editor:

sudo cp /etc/X11/xorg.conf /etc/X11/xorg.conf.backup
sudo editor /etc/X11/xorg.conf

Such nach Section “InputDevice” und füge die Folgende Zeile zwischen dem Section “InputDevice” und End Section:

Option "SHMConfig" "true"

Damit kann syndaemon, den wir im nächsten Schritt beim starten von GNOME laden, auf die Einstellungen des Synaptic Treibers zugreifen. Bevor das aber funktioniert musst du aber gdm neustarten. Schließe vorher alle Programme die du offen hast und gib dann in einem Terminal sudo /etc/init.d/gdm restart ein. Damit wird der X-Server neugestartet und die Änderungen die du an der xorg.conf vorgenommen hast sind aktiv.

Um das ganze zu testen öffne nach dem Relogin ein Terminal und führe /usr/bin/syndaemon aus. Öffne als nächstes gedit und tippe ein wenig herum. Tipp dann kurz danach auf das Touchpad. Wenn alles funktioniert sollte das Touchpad erst 2 Sekunden nachdem du eine Taste gedrückt wieder funktionieren.

Damit syndaemon bei jedem Login automatisch gestartet wird, trag als Befehl /usr/bin/syndaemon -i 2 -t -d unter System => Einstellungen => Startprogramme ein.

Bei der Recherche zu dem Post ist mir ein Wiki Eintrag im Ubuntuusers Wiki aufgefallen der erklärt wie man automatisch das Touchpad deaktivieren kann wenn eine Maus angesteckt ist. Ich hab das selbst noch nicht ausprobiert, poste aber mal den Link.

TCP Window Scaling unter Linux deaktivieren

Weil ich vor kurzem mal wieder danach suchen musste wie man das TCP Window Scaling unter Linux deaktiviert, habe ich mir gedacht ich könnte die Lösung auch gleich hier posten.

Wie zeigt sich das?

Also wenn du auch das Problem hast das Webseiten wie Facebook (wobei da eigentlich eher der Static Server oder allgemein das CDN) oder DAUjones nicht vollständig laden (also die Seite nicht fertig läd und eventuelle nach ein paar Minuten der Timeout vom Browser kommt) dann sitzt du wahrscheinlich auch hinter einem Router der ein Problem mit “zu großen” Paketen hat.

Status des Window Scalings

Um herauszufinden ob das Window Scaling bei dir aktiv ist oder nicht gib in einem Terminal

sysctl -a | grep tcp_window_scaling

ein. In der Ausgabe halte ausschau nach

net.ipv4.tcp_window_scaling

. Wenn bei dir

net.ipv4.tcp_window_scaling = 0

steht, ist bei das Window Scaling schon deaktiviert.

Ausprobieren

Wenn du zuerst mal ausprobieren möchtest ob überhaupt das Window Scaling dein Problem ist kannst du das als root mit dem Befehl

sysctl -w net.ipv4.tcp_window_scaling=0

tun. Probier als nächstes, die problematischen Webseiten aufzurufen. Wenn das geholfen hat, kannst du zum nächsten Schritt weitergehen und diese Einstellung permament machen.

Permament Window Scaling deaktivieren

Das geht, wie bei Linux üblich, über ein Configfile. Öffne als root mit einem Editor deines Geschmacks die Datei

/etc/sysctrl.conf

und füge die Zeile

net.ipv4.tcp_window_scaling=0

in die Datei ein und speichere sie wieder und schon wird das Window Scaling beim nächsten start erst gar nicht aktiviert.

Und was mach ich mit einem Mac oder Windows?

Auf dieser netten Seite wird erklärt wie man das Window Scaling unter Mac OS und Windows abdrehn kann.

Weiteres Lesenswertes

Marssonde Phoenix läuft mit Linux

Marssonde PhoenixIch habe mich schon länger gefragt mit welchen Betriebssystem “unsere” Sonden und Rover auf andern Planeten laufen. Natürlich irgentein Unix oder Linux hab ich mir gedacht, wohl kaum Debian oder Mac OS X (wobei gewundert hätte es mich nicht, so ein iProbe ;) und schon gar kein Windows. Und was für Hardware trägt Phoenix in seinen Eingeweiden? Simon Barrett hat die Antwort:

The Rad6000 CPU is a RISC (Reduced Instruction Set CPU) that has been hardened to withstand the ravages of radiation in space. Built by IBM it clocks in at a screaming 33mhz. For those of you not familiar with the gobeldy gook that computer geeks espouse, 33mhz is about equivalent to the old and very obsolete Intel 386 processor that was all the rage a decade ago. You certainly could not run Microsoft Vista with this kind of speed.

As far as RAM is concerned NASA doesn’t need a lot, it is rumored that a scant 128 megabytes is all they need.

<sarkasm>Das ist ja ein ganzer Top 500 Rechner den die da hinauf schicken, das is es ja kein Wunder das die bis heute noch kein (so richtig mit Beweiß, nicht nur 2 Pics die zeigen das sich am Mars etwas verändert) Wasser, Aliens oder das Britney Spears geheimes Hideout auf dem Mars gefunden haben, da hat ja mein Handy ja mehr Power.</sarkasm>

Na Spass bei Seite, für das was Phoenix tut reicht die CPU aus, die Kiste tut ja wahrscheinlich kaum etwas außer ein paar Bilder rumschupfen und ein paar Befehle an die Armaturen senden. Interessant finde ich auch das Phoenix da scheinbar täglich eine Art Todo-Liste bekommt in der seine Aufgaben bzw. die Befehle dazu stehen und die Sonde führt die dann einen nach dem anderen durch.

Mal schauen was uns Phoenix noch so alles vom Mars zeigen wird.

Gestern gelesen (29.12.2007)

Das hab ich am 29.12.2007 gelesen: