Ein Besuch in Wien Aspern

Nachdem am Sonntag in Wien so ein schönes Wetter herrschte dachte ich mir ich mache einen kleinen Ausflug nach Aspern und schaue mir mal die neuen Stationen der U2 an.

Zu allererst habe ich mir die noch im Rohbau befindliche Station “An der alten Schanzen” angesehen um dann über die Aspernstraße die neuen Stationen zu besichtigen.

Natürlich habe ich bei der Gelegenheit gleich meine Bullet ans Fenster gehalten und den Weg zwischen den Stationen aufgezeichnet.

Die Magnetosphäre schirmt die Erdoberfläche von den geladenen Partikeln des Sonnenwindes ab. (Wikipedia)

Wissenschaftler arbeiten an einem magnetischen (Schutz)Schild, der ein Raumschiff vor kosmischer Strahlung schützen soll

Auf der Erde scheren wir uns ja nicht wirklich im Kosmische Strahlung, haben wir doch das Magnetfeld der Erde das diese Hochenergetischen Teilchen von uns abhält und in manchen Regionen als Nordlichter erscheinen lässt. Wenn sich aber eine Crew auf einer Interplanetaren Mission (zum Beispiel zum Mars) befindet nutzt ihr das Magnetfeld der Erde herzlich wenig und sie wären der Kosmischen Strahlung schutzlos ausgeliefert.

Wissenschaftler der Rutherford Appleton Laboratory (RAL), der Universitäten von York und Strathclyde und IST Lisbon ist es nun gelungen, ein Magnetfeld zu kreieren das Plasma abhalten kann und somit ein Schutzschild für Raumschiffe und Interplanetare Sondern wäre. In ihrem Versuch simulierte das Team einen Sonnenwind im Labor und benutzte einen Magneten um ein Loch innerhalb des Plasmastromes zu erzeugen.

Es müssen noch mehr Versuche angestellt werden, eine Praktische Nutzung von Magnetfeldern zur abschirmung von Raumschiffen und Sondern vor Sonnenwinden und anderen Teilchen wird es in 15 bis 20 Jahren geben. Mehr zu dem Schutzschild gibt es in dem Artikel bei BBC News.

(© NASA/Dimitri Gerondidakis)

Fotos von der Vorbereitung des Hubble-Shuttle Mission STS-125

Auf boston.com gibt es 23 Bilder von den Vorbereitungen der Shuttlemission zum Hubble Weltraumteleskop. Das soll die letzte Mission zu Hubble werden und ist auch die erste der letzten 10 Mission des US-Spaceshuttle Programms das 2010 auslaufen soll. Die 23-jährige Atlantis (der Dame sieht man wie mir das Alter noch nicht an, auch wenn das ihr 30. Ausflug ins Weltall wird) wird Hubble mit neuen Instrumenten und einem neuen Gyro bereichern. Diese Mission unterscheidet sich Grundlegend von den üblichen Missionen zur ISS (da Hubble im Gegensatz zur Internationalen Raumstation sich in einer Höhe von etwa 600km befindet, die ISS ist etwa in 350km Höhe) was selbige als Rettungsmöglichkeit in Falle zerstörter Hitzeschutzkacheln ausschließt. Wie bei jeder Shuttlemission des Return to Flight Programms (das nach der Columbia Katastrophe ein haufen Sicherheitsvorschriften wie ein 2. Shuttle das binnen 10 Tagen zu einer Rettungsmission aufbrechen kann mit sich gebracht hat) wird es auch diesmal ein Shuttle bereit stehen, für den fall das etwas schief läuft (was wir ja nicht hoffen wollen). Die Rettungsmission trägt den Namen STS-400 (normalerweiße tragen die Launch On Need Missionen 300er Nummern, da sich die Hubble Space Telescope Servicing Mission 4, wie STS-125 auch genannt wird, von den üblichen Missionen zur ISS unterscheidet mussten auch neue Rettungsprozeduren her.

Hier die Bilder der Vorbereitungen bei bostom.com

Wer sich für die Vorbereitungen von STS-125 interessiert kann sich im Raumcon Forum im Thread der Startvorbereitungen von STS-125 schlau machen, dort werden auch immer wieder neue Bilder der Startvorbereitungen von Kompetenten Leuten (manche von denen Sitzen bei NASA) gepostet und auch immer wieder Fragen zum Ablauf der Mission beantwortet.

Mars-Panorama aufgenommen von der Marssonde Phoenix

Leben auf dem Mars: Ja? Nein? Weiß nicht?

Vor ein paar Tagen wurde, wie einige Wissenschaftler richtig ausdrückten, zum wiederholten mal Wasser auf dem Mars gefunden. Und neben der Meldung des Fundes von Wasser (welches aber nicht mit irdischen Wasser vergleichbar sein soll, sprich nicht genießbar/schmackhaft für Menschen sein soll da es zu salzig oder zu sauer ist) gab es da auch ein Gerücht das Phoenix etwas viel bedeutenderes gefunden haben soll als “nur” Wasser, nämlich Spuren oder Hinweise auf Leben auf dem roten Planeten.

Die Meldung das die Marssonde Phoenix “Potenzial für Leben auf dem Mars” gefunden haben soll, das Weiße Haus schon informiert wurde und das man noch genauere Analysen der Komplexen Daten abwarte ehe man damit an die Öffentlichkeit geht wanderte am Wochenende durch die Blogosphäre. Jetzt meldete sich Phoenix (durch NASA’s news services manager Veronica McGregor) per Twitter selbst zu Wort, wie io9 schreibt:

Heard about the recent news reports implying I may have found Martian life. Those reports are incorrect.

Schade. Also wieder nichts mit Marsmenschen.

add: In der Online Ausgabe des Sydney Morning Herald steht was darüber was Phoenix gefunden haben könnte, wenn schon nicht direkt Leben. Da wird beschrieben wie MECA funktioniert, das ist das Gerät das da irgentwas auf dem Mars gefunden hat:

[…]Dr Clarke said the instrument was designed, among other things, to spot dissolved ammonium and nitrate salts.

“On Earth, if you have a lot of ammonium and nitrate it usually means there is organic activity. We excrete it as waste and other organisms use it.”

Earthrise

NASA und Archive.org eröffnen größte Weltraum-Bilder-Datenbank

Ein zentrales Anliegen von Archive.org ist die bewahrung von Wissen. Man hat dort die Internet Archive: Wayback Machine mit der man sich eine Webseite ansehen kann wie sie vor ein paar Monaten oder Jahren ausgesehen hat, und auch eine Filmdatenbank ist dort beheimatet.

Nun haben sich Archive.org und NASA zusammengetan um die größte Datenbank für Weltraumbilder und -videos aufzubauen in der alle Bilder von NASA kostenlos online gestellt werden.

NASA and Internet Archive, a non-profit digital library based in San Francisco, made available the most comprehensive compilation ever of NASA’s vast collection of photographs, historic film and video Thursday. Located at www.nasaimages.org, the Internet site combines for the first time 21 major NASA imagery collections into a single, searchable online resource. A link to the Web site will appear on the www.nasa.gov home page.

The Web site launch is the first step in a five-year partnership that will add millions of images and thousands of hours of video and audio content, with enhanced search and viewing capabilities, and new user features on a continuing basis. Over time, integration of www.nasaimages.org with www.nasa.gov will become more seamless and comprehensive.

Die Qualität der Bilder ist umwerfend (Ich habe das Apollo 11 Bild “Earth Rise” hier in Originalgröße raufgeladen), die bedienung der Webseite ist wie auch René von Nerdcore schreibt ein wenig gewöhnungsbedürftig aber ich denk mir auch das das noch wird.

Pressemeldung auf Archive.org
NASA Images

Wie man sich vorstellt Warp Geschwindigkeit zu erreichen

Wie man eine Warp Engine bauen könnte…

das beschreibt dieser Discovery Channel Artikel.

The warp engine is based on a design first proposed in 1994 by Michael Alcubierre. The Alcubierre drive, as it’s known, involves expanding the fabric of space behind a ship into a bubble and shrinking space-time in front of the ship. The ship would rest in between the expanding and shrinking space-time, essentially surfing down the side of the bubble.

The tricky part is that the ship wouldn’t actually move; space itself would move underneath the stationary spacecraft. A beam of light next to the ship would still zoom away, same as it always does, but a beam of light far from the ship would be left behind.

Das klingt für Leute die Star-Trek oder Futurama kennen jetzt nicht sonderbar neu, Schiffe der Föderation sowie das Planet Express Raumschiff bewegen sich so. Nicht das Schiff selbst fliegt Überlichtgeschwindigkeit, sondern der Raum um das Schiff wird bewegt. Das ist auch nach der Relativitätstheorie möglich, die einerseits durch die Zeitdilatation Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit ungemütlich macht und auch noch aussagt das die Menge an Energie die man brauchen würde um ein Objekt auf Warp 1 zu beschleunigen unendlich groß wäre [Nähert sich die Geschwindigkeit eines materiellen Objektes der Lichtgeschwindigkeit, so strebt der Energieaufwand für eine weitere Beschleunigung über alle Grenzen. Zum Erreichen der Lichtgeschwindigkeit müsste unendlich viel Energie aufgebracht werden]. Aber auch die alternative würde einiges an Energie verbrauchen, im Artikel steht etwas von 10^45 Joules die benötigt werden um die 11. Dimension [o_O] vor und hinter dem Schiff zu manipulieren [O_O] und damit das Schiff zu bewegen, das wäre etwa die Menge an Energie die man bekommt wenn man die gesamte Masse von Jupiter nach der Relativitätstheorie in Energie umwandeln würde.

Jetzt müssen wir nur mehr einen Antrieb damit bauen und eine Energiequelle finden die uns die Energie liefert, sei es Dunkle Materie oder eine Quantensingularität.